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welche Tod und Verwüſtung verbreiteten und denen Alles weichen mußte.
An der Spitze dieſes ſiegenden Haufens befanden ſich zwei Männer. Des Einen olivenfarbige Haut, ſcharfgezeichnete Geſichtszüge, ſchwarze flammende Augen und ungewöhnliche Gewandtheit verriethen ſofort ſeinen arabiſchen Urſprung. Des Andern regelmäßige und edle Geſicht, lebhaſte, blitzende Augen und Leich⸗ tigkeit in den Bewegungen zeigten an, daß er ein Franzoſe ſei. Beide trugen Zuavenuniform und kämpften mit ſo zu ſagen beiſpielloſer Tapferkeit. Während einer augenblicklichen Ruhe bemerkte der Araber gegen den Franzoſen.
„Warum, Kamerad, wirfſt Du Dich in den Kampf mit ſo viel Tollkühnheit, ſuchſt Du den Tod?“
„Nein, ich ſuche die Ehre und darum habe ich beſchloſſen, der Erſte zu ſein, welcher jene Baſtion be⸗ ſteigt und dort das Siegeszeichen aufpflanzt.
„Aber vorher kann es Dir leicht paſſiren, daß Du mit dem Tode Brüderſchaft trinken mußt.“
„Bah, wenn man wie ich ſich für ſeine Ehre und Liebe ſchlägt, dann fällt man nicht.“
„Du wünſcheſt alſo dem Tode zu entgehen?“
„Ja, ich will mit Lorbeeren und Ehre bedeckt zurückkehren.“
Der Kampf, welcher wieder begann, verhinderte jede weitere Unterhaltung. Von dieſem Augenblick an wich der Araber nicht von der Seite des Franzoſen, und manchen verderblichen Hieb, der nach dem Kopfe
des Kameraden geführt wurde„parrirte er während
des wilden Gefechts.


