Teil eines Werkes 
6. Band (1865) Die Verläumdung / von Marie Sophie Schwartz ; aus dem Schwedischen von Dr. Otto gen. Reventlow
Entstehung
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chen zur Ruhe und es träumte ihr, daß Gaſton in glänzender Oberſtuniform und die Bruſt voll von Orden gekommen ſei, um ſie zum Altare zu führen; aber gerade als ſie ihm die Hand reichen ſollte, ſei er verſchwunden.

Wie haben die Poeten nicht den Krieg und den Heldenmuth beſungen; würden aber dieſe Dichter, welche die Schlachten mit ſo prahleriſchen Worten ge⸗ ſchildert, dazu im Stande geweſen ſein, wenn ſie nach der Schlacht ein Schlachtfeld beſucht und es mit Ver⸗ ſtümmelten, Verwundeten, Sterbenden und Todten bedeckt geſehen hätten? Ob nicht das Blut vor Entſetzen in ihren Adern erſtarrt und die Feder ihnen aus der Hand gefallen wäre, welche mit glühenden Farben die Scenen vom Schauplatze des Kampfes ſchildern ſollte? Wir glauben, daß das Gräßliche eines ſolchen Schau⸗ ſpiels, bei welchem jedes menſchliche Gefühl ſchaudert, den Reiz, welchen der Kampf ſelbſt hat, gänzlich in den Hintergrund gedrängt haben würde.

Wer mit Intereſſe dem Kriege in der Krim ge⸗ folgt iſt, der hat auch von der tollkühnen Keckheit, vom Muth und Feuer der Zuaven im Kampfe gehört. Es iſt unter einer vollen Attaque beim Sturme auf eine der*rr Baſtionen, daß wir den Leſer mitten in in die Reihen der fechtenden Zuaven einführen wollen,