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der Commerzienrath Gelegenheit erhalten hatte, ihr ein Wort zu ſagen.
„Es wäre Deine Pflicht geweſen, Arthur, Dei⸗ ner Mutter im Voraus von dieſer unangenehmen
Begegnung in Kenntniß zu ſetzen,“ ſprach der Com⸗
werhisnraih mit ſchlecht unterdrücktem Aerger zu ſeinem ohne.
„Das konnte ich nicht, da ich es nicht wußte, bevor Mama bereits auf den Ball gefahren war, und übrigens muß doch wohl Mama unter demſelben Dach wie Tante Effas Tochter athmen können,“ ant⸗ wortete Arthur mit einer großen Bitterkeit im Tone.
„Ahl das geht zu weit, daß mein Mann und Sohn auf einem öffentlichen Balle mit jenen Men⸗ ſchen ſprechen, die ich nicht kennen will, und mich zum Geſpräche der ganzen Welt machen.“
„Und das mit Recht,“ antwortete der Commer⸗ zienrath, welcher hinzugetreten war und die Worte ſeiner Frau gehört hatte.„Und wie gefällt es Dir, Mütterlein, daß Deine Schweſtertochter Lavina viel hübſcher iſt als Deine Agda, und obendrein mit dem
vornehmſten Cavalier der Gegend tanzt. Agda wird
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gewiß nach allem dieſem krank, oder was meinſt Du
ſelbſt, meine Alte?“
Der Commerzienrath bekam nicht die Antwort ſeiner Frau zu hören, denn Graf W- und der junge
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Provinzialarzt Nykopf wurden der Frau Ljung vor⸗ geſtellt. Der Doktor war ein junger Mann von un⸗
gefähr zwanzig Jahren, mit einem regelmäßigen, ernſten und ruhigen Geſichte.


