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mit Dir tanzen, und dann werde ich Dit in den Touren zurecht helfen.“
„Nein, zur Francaiſe und zum erſten Walzer bin ich vom Ooerſten engagirt.“
Arthur's Geſicht verfinſterte ſich und er fragte flüſternd:
„Wie kennt ihr ihn?“
„Er hat ein Gut in der Nachbarſchaft von Tante Karin gehabt und iſt, wie ich höre, ihr Pathe. Du weißt wohl, daß er die großen Güter des Grafen Oe— geerbt hat?“
„Ich habe es gehört.— Haſt Du meine Mutter und Agda geſehen, oder kennſt Du ſie vielleicht nicht, obgleich Ihr ſo nahe verwandt ſeid?“
„Nein, Arthur, ich kenne ſie nicht und will auch nicht ihre Bekanntſchaft machen,“ antwortete Lavina mit glühenden Wangen.
„Siehe, da kommt Papa, um Dich zu begrüßen,“ unterbrach ſie Arthur.
Der Commerzienrath hatte immer mit ſeiner Schwägerin Umgang gehabt, obgleich es ihm nicht gelungen war, ſeine Frau zu einer Verſöhnung zu
bewegen; daher kam es denn, daß auch Arthur von der Kindheit an ſeine Verwandte beſucht hatte. Arthur entfernte ſich, nachdem Lavina ihm die zweite Frangaiſe und einen Walzer verſprochen hatte. Der Commerzienrath grüßte freundlich die Ma⸗ jorin und Lavina und machte vor dem Oberſten eine ſteife Verbeugung.
Nan ſpielte zur erſten Frangaiſe auf und La⸗ vina ſchwebte mit dem Oberſten von dannen, bevor


