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ſehr, daß mich das mit Dir ganz froh und leicht ums Herz macht, obwol ich immer denken muß, ich hätte es auch fertig gekriegt, Dich glücklich zu machen, denn ich habe nun meine große Herrſchaft in Mähren übernommen, und ich kann ſagen, wenn man da geliebt worden wäre, wie ich Dich geliebt hätte, wäre das Glück wohl ſchwerlich ausgeblieben— denn— tau⸗ ſend! es iſt ſchön und echt fürſtlich, wie für Dich gemacht!“
„Ach,“ ſagte Magda—„Du mußt nun endlich davon aufhören und einſehn, daß, weil es einmal ganz unpaſſend war, es beſſer iſt, daß es unterblieb. Erſtlich iſt es gewiß⸗ daß es gar kein Spaß in der Ehe ſein muß, wenn der eine Theil alle Liebe beſorgen ſoll— und ich hätte Dich nicht mehr und nicht ſtärker lieben können wie jeßt— das heißt, wie meinen Bruder oder faſt wie meinen Sohn!“
„Oho!“ unterbrach ſie Trautſohn—„das wäre fteilich kurios geweſen!“
„ünd dann weiter! Denke Dir den Unſinn mit der Standeserhöhung— ich hätte ſollen meinen lieben Aeltern⸗ namen hergeben, daß ſie mir was dran gehangen hätten, wo⸗ von der Ehrenmann, mein Vater, nichts gewußt. Sieh! das hätte mir das Herz gebrochen, und wär ich nie dahin zu bringen
geweſen, denn aus Deinem Fürſten machte ich mir überdies nichts.“
„Ja“— ſagte Trautſohn—„ich habe das auch immer gefürchtet und ſagte der Kaiſerin oft:„Wenn Magda nur wol⸗ len wird! Aber da ich doch einmal ſo unglücklich war, all das Ahnenzeug nöthig zu machen, was war da zu thun? und dann — geſtehe nur— wenn ich Lach geweſen wäre——“
Magda warf unwillkürlich den Kopf hintenüber— aber ſie erſchrak faſt vor der verrätheriſchen Bewegung und ſchwieg; doch Trautſohn hatte ſie wohl verſtanden und ſagte ſogleich: „Siehſt Du! wenn man liebt, kommt einem auch das Unge⸗


