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Begrüßung, und nun iſt der Etikettenzwang vorbei. Uns um⸗ ſchließen Deine Gemächer!— Ihr bekommt wieder Zeit, Euch umzukleiden und nun ſtehen vier Wagen bereit: in den erſten ſieigen wir Beide und die Gräfin von Hautvis: in den zweiten Pater Hieronymus, Thomas Thyrnau, und Egon und Hedwiga; in den dritten das Brautpaar— der vierte aber wird eine bunte Geſellſchaft umſchließen, und doch durſte ſie nicht fehlen. Nun höre! Mora und Gundula werden im Fond ſitzen— gegen⸗ über Veit und Bezo!“
Die Fürſtin ſchlug entzückt in die Hände und umarmte ihren Gemahl.„Stör' mich nicht,“ rief er und hielt ſie doch feſt.—„Das kleine Schlößchen“— fuhr er fort—„welches aus den bereiften Lerchenbäumen und Weimuthskiefern mit ſeinen grauen Thürmchen und ſeiner kleinen barocken Fagade herausſieht, das habe ich ſeit vier Wochen ſchon heimlich bear⸗ beiten laſſen, und es iſt jetzt der behaglichſte, wärmſte und wohnlichſte Platz geworden für Menſchen, die ſich lieben. Dahin rollen unſere Wagen— dort iſt nur ein kleiner Eßſaal und unſere heitere Hochzeitstafel hat nur neun Couverts. Im Erd⸗ geſchoß werden meine anderen Gäſte, die der vierten Kutſche, bedient— und ſo bleiben wir beiſammen— bis nach dem Souper— dann führſt Du Magda in die Zimmer, die für ſie eingerichtet ſind— wir aber fahren Alle bis auf das Brautpaar nach der Reſidenz zurück, halten den andern Tag hier großes Diner und kehren am Abend nach dem Schlößchen zurück— wo Du. und wir Alle unſere Zimmer eingerichtet finden, und wo wir bleiben, wenn Du willſt, ſo lange, bis Lacy und Magda ihre Reiſe nach Wien antreten, und das wollen wir weder hin⸗ dern noch betreiben, damit in der Freude uns nicht das Maaß fehle, dieſes Bedingniß alles Guten und Schönen!“
Wos ſollen wir jetzt noch zu dieſem glückſeligen zweiund⸗ zwanzigſten Februar des Jahres 1759 hinzufügen? Das Pro⸗


