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„hältniſſe tretet und Wir durch das beſondere Vertrauen des „Ehrenmannes, des Thomas Thyrnau, von den bis jetzt ge⸗ „heim gehaltenen Umſtänden wohl unterrichtet ſind, welche Euch „durch dieſe Ehe in Eure alten Rechte einſetzen, ſo ſcheint es „Uns nunmehr auch paſſend, daß Ihr damit in den Stand „zurückkehrt, der dieſen Verhältniſſen gemäß iſt.“
„Nach dem Tode Eurer Gemahlin und bei Eurer auf⸗ „richtigen Witwertrauer war Euch Meinerſeits der Wunſch, in „die Armee einzutreten, nicht abzuſchlagen und hatte bis jetzt „Unſere Genehmigung. Jetzt aber habt Ihr ſelbſt durch dieſe „zweite Vermählung, welche, wie man Mir ſagt, aus großer „Liebe hervor ging, angezeigt, daß Ihr der Zerſtreuung als „Witwer nicht mehr bedürft, und nehmen daher Unſere Erlaub⸗ „niß zum Kriegsdienſte zurück und thun Euch Unſere Wünſche „kund, daß Ihr zum Verwalter großer Beſitzungen beſtimmt, „als ein gutes Beiſpiel in Böhmen unter Euren Standesge⸗ „noſſen leben wollt, und dabei durch die Gunſt des ehren⸗ „werthen Thomas Thyrnau, der, wie Wir vermuthen, ſeine „Enkelin, welche ihm eine ſo muſterhafte Treue bewieſen, jetzt „gleichfalls begleiten werde, fortfahrt, Euch in Kenntniß der „Arbeiten über Böhmiſches Recht zu ſetzen, welches Solcher bereits „zu Unſerer beifälligen Berückſichtigung ausgearbeitet hat.“
„Nach Eurer Vermählung, welche noch vor Anfang des „nächſten Feldzuges ſtattfinden möge, werde Ich Euch gern hier „ſehn— und wird dann auch durch eben dieſe Vermählung „der Schwierigkeit vorgebeugt ſein, Eure Gemahlin an den „Hof zuzulaſſen.“
„Wir bleiben Euch in Gnaden gewogen.“ 2
„Maria Thereſia.“
Aus dieſem Briefe nun ſchienen ſich wie von ſelbſt die bis ietzt umgangenen Verhältniſſe zu geſtalten und Jeder zog nach


