Teil eines Werkes 
3. Theil (1845)
Entstehung
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Refektorium, Angeſichts des Chriſtophorus⸗Brunnens ſich von der begluͤckten Frau mit den Erzeugniſſen ihrer Milchkammer bewirthen ließen. Dann ſtreiften die hier einſt ſo verhaͤngnißvoll zuſammen Gefuͤhrten durch das kleine Terrain, ſo ruͤhrend und erinnerungsvoll, und unterſuchten ſelbſt, ob auch die kleine Huͤtte im Stande gehalten werde, denn ſie ſollte Allen ein lang bewahrtes Andenken bleiben.

Guntram war als Leibjäger des Fuͤrſten endlich als Forſter in das Waldſchloßchen und zugleich als deſſen Kaſtellan eingetreten. Als er der Einſamkeit dort muͤde war, begleitete er die Fuͤrſtlichen Herrſchaften einmal nach Wien und beſuchte Frau Baͤbili. Sie ſahen bald ein, daß ſie ſich zu viel zu ſagen hatten, um auf Beſuch damit fertig zu werden. Der Fuͤrſt hatte ſchon lange in den ſchoͤnen Waldwieſen eine Meierei anlegen wol⸗ len genug, die Herrſchaften machten der Frau Baͤ⸗ bili bei dem bewußten Beſuch ſelbſt den Antrag, dieſe mit ihren ſchweizeriſchen Erfahrungen einzurichten.

Nun zierte ſich Frau Baͤbili gerade vierundzwanzig Stunden lang und brachte es in dieſer Zeit vom völli⸗ gen Abſchlagen bis zum voͤlligen Einwilligen, ſogar wei⸗ ter, als der erſte Antrag lautete, denn ſie ging nach vier Wochen als Guntrams angetraute Frau nach der neuen Heimath ab und Beide ſollen dieſen Schritt nie bereut