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„der Zug geliebter Menſchen hinter uns iſt wie der Ueberblick unſers ganzen vergangenen Lebens! An einem jeden Einzelnen haftet ein wichtiger Abſchnitt deſſelben; ſie haben es begleitet, getheilt und eines Jeden Einfluß darauf wollen wir uns um ſo weniger leugnen, da er uͤberall uns ihren Werth herausſtellt und meinen alten Glauben zu Ehren bringt, daß die meiſten Menſchen weit geneigter ſind, ſich wohl als weh zu thun— daß die Verwicklungen, die uns treffen, wohl zergliedert, viel oͤfter Zeugniß von kleinen, als von großen Verge⸗ hungen ablegen— daß wir uns daher nicht damit bruͤ⸗ ſten ſollen, kein Boͤſewicht zu ſein, keinem boͤſen Wil⸗ len gefolgt zu ſein— da das ungeſtrafte Durchſchluͤpfen kleiner Thorheiten, Fehler und Leidenſchaften in der Fortſetzung ganz dieſelben nachtheiligen Wirkungen auf unſer und anderer Leben ausuben koͤnnen, die wir irr⸗ thuͤmlich dann mit dem poſitiv gewollten Boͤſen zu be⸗ zeichnen pflegen.“
Thomas Thyrnau hatte die praͤchtige Tafel vor dem Dohlenneſt unter dem jungen Schatten der Linden, auf dem weichen Mooſe des Waldgrundes decken laſſen und empfing ſeine Gaͤſte mit der bezaubernden Heiterkeit, die gleich in Jedem die Freiheit erweckt, das Beſte, was in ihm lebendig werden kann, hervortreten zu laſſen.


