Teil eines Werkes 
3. Theil (1845)
Entstehung
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515 naͤhernd, ſahen ſie einen ſeltſamen Zug den Weg daher kommen. Sechs ſtarke Ochſen waren vor einen Wagen ge⸗ ſpannt, der eine Art fahrendes Haus zu ſein ſchien; naͤher kommend erkannte man eine kleine Huͤtte mit einem Moosdach dann zeigte ſich, daß die Waͤnde Gitter waren, um die man junges Laub gewunden hatte. Der Anblick wurde immer reizender Magda wurde immer neugieriger ſie zog Trautſohn die Stufen hinunter dem Zuge entgegen und Alle folgten. Ach ſagte Trautſohn und ſchauderte ordent⸗ lich vor Luſt zuſammen wenn es Dir doch nur Freude machte! Als ſie ganz nahe waren nahm er einem Diener ein Kiſſen ab und reichte es Magda darauf lag eine Taſche mit gepfluͤcktem Brot und eine kleine ſilberne Pfeife! Magda ſtieß einen Freuden⸗ ſchrei aus, griff nach Beidem und ſetzte augenblicklich die Pfeife an den Mund. Da fuhren bei dem hellen Ton die gruͤnen Gitter auseinander und auf dem weich⸗ ſten gruͤnen Mooſe lag eine ſchone weiße Hirſchkuh und um ſie her drei kleine Zicklein, worunter ein ſchwarzes Boͤcklein war! Ach! ach! meine Hirſchkuh meine Zicklein rief Magda ganz außer ſich vor Freude.O Laey! 33*

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