Teil eines Werkes 
3. Theil (1845)
Entstehung
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was war da zu thun? und dann geſtehe nur wenn ich Lacy geweſen waͤre

Magda warf unwillkuͤrlich den Kopf hintenuͤber aber ſie erſchrak faſt vor der verraͤtheriſchen Bewegung und ſchwieg; doch Trautſohn hatte ſie wohl verſtanden und ſagte ſogleich:Siehſt Du! wenn man liebt, kommt einem auch das Ungewoͤhnliche moͤglich vor darum ſei nicht ſo hartherzig gegen mich!

Nein, guter Trautſohn, ſagte Magda innig nur ſollſt Du endlich an was Anderes als an mich denken lernen denn Du mußt heirathen auf Dei⸗ ner großen Herrſchaft in Maͤhren kannſt Du nicht allein leben Du haſt mir das ſo oft geſagt.

Freilich, ſagte Trautſohnmeinte ich Dich immer nur, wenn ich das ſagte. Aber Recht haſt Du wenn ich all' die Pracht und Herrlichkeit auf meiner Herrſchaft anſah, da konnte ich mich ſchon jetzt oft recht nach einer Frau ſehnen, die ein bischen Leben hinein braͤchte! Wenn ich nur eine faͤnde, die Dir ein bischen aͤhnlich ſaͤhe!

Ich will Dir ſuchen helfen, ſagte Magda zutrau⸗ lich und unwillkuͤrlich ſah ſie ſich um, denn ſie hoͤrte Hedwiga, die mit Thyrnau hinter ihr ging, einen Schrei der Freude ausſtoßen. Sie waren naͤmlich aus dem Schloſſe getreten und ſich dem Rande der Terraſſe