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513 kann ſagen, wenn man da geliebt worden waͤre, wie ich Dich geliebt haͤtte, waͤre das Gluͤck wol ſchwerlich aus⸗ geblieben— denn— tauſeud! es iſt ſchoͤn und echt furſt⸗ lich, wie fuͤr Dich gemacht!“
„Ach,“ ſagte Magda—„Du mußt nun endlich davon aufhoͤren und einſehn, daß, weil es einmal ganz unpaſſend war, es beſſer iſt, daß es unterblieb. Erſtlich iſt es gewiß, daß es gar kein Spaß in der Ehe ſein muß, wenn der eine Theil alle Liebe beſorgen ſoll— und ich haͤtte Dich nicht mehr und nicht ſtaͤrker lieben koͤnnen wie jetzt— das heißt, wie meinen Bruder oder faſt wie meinen Sohn!“
„Oho!“ unterbrach ſie Trautſohn—„das waͤre freilich kurios geweſen!“ 8
„Und dann weiter! Denke Dir den Unſinn mit der Standeserhoͤhung— ich hätte ſollen meinen lieben Elternnamen hergeben, daß ſie mir was dran gehangen haͤtten, wovon der Ehrenmann, mein Vater, nichts ge⸗ wußt. Sieh! das haͤtte mir das Herz gebrochen, und waͤr' ich nie dahin zu bringen geweſen, denn aus Dei⸗
nem Fuͤrſten machte ich mir uberdies nichts.“ d
„Ja“— ſagte Trautſohn—„ich habe das auch
immer gefuͤrchtet und ſagte der Kaiſerin oft: Wenn Magda nur wollen wird! Aber da ich doch einmal ſo ungluͤcklich war, all das Ahnenzeug noͤthig zu haben,
Thomas Thyrnau. UI. 3te Aufl. 33


