Teil eines Werkes 
3. Theil (1845)
Entstehung
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kommt, wenn es auch aͤußerlich anders ausſieht, als der Rock, den die Zeit traͤgt.

Podiebrad verſtand zwar nicht ganz, was Magda faſt laut denkend ausgeſprochen hatte, aber er war ſich bewußt, es muͤſſe zu ſeinem Lobe ſein, und nahm es alſo mit dankbarem Bezeigen von ihr an, indem er zu⸗ gleich den Marcheſe Pacheco entſchuldigte, welcher in ſeiner Abweſenheit jederzeit als Schloßhauptmann das Kommando fuͤhre, da ſeine Geſundheit ihm uͤberdies keine Freuden der Geſelligkeit mehr geſtatte.

Dies Geſpraͤch ward von Hedwiga unterbrochen, welche mit gluͤhenden Wangen daher geflogen kam: Ich bitte Dich, Magda, komm! Mama, komm, komm! Sieh nur, was die Allee herauf köͤmmt ſo etwas haſt Du noch nie geſehn es iſt ein Geſchenk fur Dich, Magda, von dem lieben Trautſohn.

Trautſohn folgte ihr ſchon und die Herren kamen, wie es ſchien, in ſehr guter Laune, um die Damen ab⸗ zuholen; Trautſohn aber fuͤhrte Magda voran und ſagte unterwegs:Magda, ich ſehe wol, daß Du ſehr gluͤcklich biſt und ich liebe Dich ſo ſehr, daß mich das mit Dir ganz froh und leicht ums Herz macht, obwol ich immer denken muß, ich haͤtte es auch fertig gekriegt, Dich gluͤcklich zu machen, denn ich habe nun meine große Herrſchaft in Mäͤhren uͤbernommen, und ich