Teil eines Werkes 
3. Theil (1845)
Entstehung
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511 nerin an die Spitze des Haushalts und habe dieſer An⸗ ſtalt, welche ich mit einiger Annehmlichkeit einzurichten trachtete, den Namen des großen Kaiſers beizulegen mich erdreiſtet, unter deſſen Banner wir uns bisher allein zu befinden ſchienen— es heißt: Das Haus Karls des Vierten.“

„Mein Schloß nahm meine beiden Hauptleute auf, und es konnte nicht ſchwer werden, daß wir bei den Mitteln, die mir zu Gebote ſtehn, in vollkom⸗ mener Freiheit unſere veraͤnderte Lebensordnung nach dem Muſter jener edlen Disciplin, welche unſer er— habener Stifter Karl der Vierte uns hinterlaſſen, fortzufuͤhren im Stande waren. Wir ſind Alle be⸗ ritten, unſere Uniformen wohl erhalten, und wir hoffen noch immer der Schutz und die Huͤlfe der

ganzen Gegend zu ſein.“

Er endigte dieſen Vortrag, indem er ſich tief vor den Damen verneigte, als wolle er ihnen ſeine Bereit⸗ willigkeit anzeigen, auch uͤber ſie ſeinen Schutz auszu⸗ dehnen, und Magda verneigte ſich dagegen von ihrem Sitz aus mit vielem Ernſt und großer Achtung, was ſogleich das Laͤcheln der Fuͤrſtin erſtickte.„Gott weiß,“ ſagte Magda dann faſt geruͤhrt—„wenn Ihr auch

die Dinge anders angreift, als gewoͤhnlich iſt, Ihr ſeid

ein ſolcher Ehrenmann, daß das Rechte doch durch⸗

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