Teil eines Werkes 
3. Theil (1845)
Entstehung
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und Handſchuhe!“— Der Graf von Podiebrad hielt hier mit einem ſtarken Verſchnaufen inne und ließ ſeine inhaltsſchweren Worte erſt ihre Wirkung thun, ehe er fortfuhr:„Von dieſem Ereigniß tief getroffen, habe ich zuerſt in unterthaͤnigem Widerſpruch meine Pflicht gethan, und als dies ohne Erfolg blieb, wenn auch durch gnaͤdige Entgegnung und gerechte Anerkennung meiner Geſinnungen in etwas erleichtert, habe ich die Getreuen der Beſatzung als mein Eigen erklaͤrt und bin mit ihnen Allen nach meiner großen Herrſchaft Podie⸗ brad in Boͤhmen gezogen. Freilich blieb mir nur noch der Freiherr von Galbes und der Marcheſe Pacheco, da der Graf von Thurn und der Graf ECaſtiglione von Paſterau im Felde ehrenvoll geblieben ſind. Dagegen folgten mir zwanzig Untergebene, theils bejahrte Maͤn⸗ ner, welche nicht wuͤnſchen konnten, nachdem ſie als Waͤchter des Karlſteins den ehrenvollſten Dienſt des Landes verſehn und dadurch ſich in einem hoͤhern Range fuͤhlten, in der Armee einzutreten.“

„Es befand ſich Raum fuͤr alle dieſe auf meiner großen Herrſchaft,“ fuhr er mit gehobenem Stolze fort, ohne ſeine edle Handlung verdecken zu koͤnnen— „ich ſtiftete ein Invalidenhaus, worin ſie ein ſo anſtaͤn⸗ diges Unterkommen fanden, wie es den Dienern des Karlſteins geziemt; ſetzte Frau Grimſchuͤtz als Schaff⸗ 5

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