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indeſſen nicht, daß Frau Grimſchutz fuͤr ihre Erholung Sorge trage.“
Er verließ mit kurzem hochmuͤthigen Gruß das Ge⸗ mach und der Polizeibote zogerte nur noch ſo lange, ihm zu folgen, bis er der, argwoͤhniſch die ganze Scene be⸗ horchenden Frau Grimſchuͤtz mit einer ihr verſtändli⸗ chern Sprache angedeutet, augenblicklich die Zimmer fuͤr ſeine Schutzbefohlenen einzurichten und ihnen alle Huͤlfe zu leiſten, die ſie beduͤrfen wurden.
Thyrnau ſuchte nun Magda, die in ſprachloſem Er⸗ ſtaunen und Schrecken zuerſt in ihrem Leben von der Haͤrte und Rohheit der Menſchen beruͤhrt ward, zu be⸗ ruhigen, und folgte dann der alten widerwilligen Frau in die ihnen zugedachten Zimmer. Sie waren von der tiefſten Armſeligkeit und dem wuͤſteſten Anſehn— aber . ein dunkler Gang trennte ſie von dem uͤbrigen Hauſe und ſicherte ihnen Stille— und ein kleiner Garten be⸗ grenzt von den gruͤnen Waͤllen der Befeſtigungen, an denen junges Weidengeſtraͤuch mit ſeinem beweglichen Laube ſpielte, lag vor den Fenſtern ausgebreitet, und er wußte, dieſer Anblick werde Magda's Herz erleichtern. Als nun Frau Grimſchuͤtz anfing einzuſehen, daß ihr Widerſtand gegen hoͤhere Perſonen ſich richten 4 muͤſſe, als die bisherigen Gegenſtaͤnde ihrer uͤblen Laune, gab ſie nach, und da eine gewiſſe ihr inwoh⸗


