Teil eines Werkes 
3. Theil (1845)
Entstehung
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Läͤcheln an; es ergaͤnzte das vornehme Schweigen, womit er dieſe Entgegnung aufnahm— er fugte hin⸗ zu:„Alle dieſe Umſtaͤnde koͤnnen kein Grund werden, den Farlſtein zu einem Gefaͤngniß herabzuſetzen und der Herr Gouverneur halten dieſes Eindringen fuͤr etwas Unzulaͤſſiges!“

„Kann ich den Herrn Gouverneur nicht ſelbſt ſpre⸗ chen?“ fragte Thyrnau—„vielleicht wuͤrde eine ſolche Mittheilung uns beſſer verſtaͤndigen!“

„Ich glaube nicht, daß der Herr Gouverneur an⸗ dere Perſonen ſpricht, als die dazu durch Rang oder Dienſtſtellung autoriſirt ſind,“ entgegnete der Offizier.

Jetzt uͤberzog Thyrnau's Geſicht das Laͤcheln des unverkennbaren Spottes und der junge Mann, deſſen ſcharfer Blick dies ſogleich auffaßte, erroͤthete einen Augenblick.—„Wollen Sie mir dann erklaͤren, was der Herr Gouverneur in dieſem beſondern Falle be⸗ ſchloſſen haben?“ fragte er, und das ſorgloſe Laͤcheln des Spottes begleitete noch immer dieſe Worte— „Sie werden mir zugeſtehn, daß es ein eigner Fall iſt, daß ein Gefangener um die Aufnahme in ſeinem Ge⸗ fangniß ſuppliciren muß; es koͤnnte ſcheinen, daß ihm die Freiheit von ſelbſt wieder zufiele, wenn man ſich weigere, ſie ihm zu nehmen.“

„Ueber das Recht, dieſe Freiheit Ihnen zu neh⸗