Teil eines Werkes 
3. Theil (1845)
Entstehung
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ſtand ſein werde, verließ augenblicklich das Zimmer, um Magda den Verſuch machen zu laſſen, da er ihr Waͤrme am Noͤthigſten hielt.

Er fand ſie, den Kopf auf den Armen vornuͤber, auf einem der harten Tiſche liegen liebevoll richtete er ſie auf und fuͤhrte ſie hinuͤber. Sie ſchauderte, als ſie eintrat, aber ſie ließ ſich willig bis zum Heerde lei⸗ ten, wo der Zug des Feuers die Luft etwas klaͤrte und die Waͤrme das arme erſtarrte Kind wohlthaͤtig be⸗ ruͤhrte. Thyrnau bereitete ihr einen leidlichen Sitz und ſchob ſich ſelbſt einen Schemel an ihre Seite, um ſie in ſeinen Armen zu ſchuͤtzen. Das Weib beſorgte in⸗ deſſen, ohne im mindeſten fuͤr die Einrichtung ihrer Gaͤſte zu ſorgen, das Getraͤnk, welches ſie Kaffee nannte, und Magda trank mit einer Art von Begierde davon, denn ſie fuͤhlte eine Erſtarrung in ſich, daß ſie die Flamme haͤtte trinken moͤgen dann ſank ſie an der treuen Bruſt zuſammen, in der ſie vorerſt die be⸗ deutendſte Sorge war. Trotz dem, daß das Weib ohne alle Ruͤckſicht ihre Kuͤchengeſchaͤfte trieb, oder ihren knar⸗ renden Haspel drehte, ſchlief Magda doch ein und Thyrnau lauſchte ſorgenvoll ihren leiſen kurzen Athem⸗ zuͤgen. Doch nicht lange waͤhrte dieſe Ruhe, da hoͤrte er laute Schritte, die uͤber den Flur toͤnten, und als das Zimmer druͤben ſich leer zeigte, trat neben ihrem