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hingen Wuͤrſte, Schinken, Speckſeiten, Tabak, Lichte, Stricke, Flachs— und Leinwand und grobe Tuchſtuͤcken ſtanden in Ballen an der einen Seite der Wand; auch hier liefen Baͤnke umher, und im Heerde brannte Feuer und Keſſel und Toͤpfe waren im vollen Kochen. Als er bis zu der Flamme vorgedrungen, rief eine grobe weib⸗ liche Stimme:„Was beliebt? was beliebt? was gedenkt der Herr hier im fremden Eigenthum?“ Eine breite vierſchroͤtige Geſtalt erhob ſich hinter ihm und ein Paar kaum ſichtbare Augen blickten neugierig und muͤrriſch zu ihm auf.
„Liebe Frau!“ ſagte Thyrnau—„beſorgt etwas Feuer in den Heerd Eures Gaſtzimmers, und koͤnnt Ihr, ſo bereitet uns ein erwaͤrmendes Getraͤnk— habt Ihr nicht Thee oder Kaffee? druͤben friert ein junges Maͤdchen.“
Das Weib ſtarrte ihn an, als ſpraͤche er eine andere Sprache— dann ſchwoll ihr Geſicht, welches ſchwarz⸗ braun und von Pockennarben zerriſſen war, hochroth auf, und als ſie das erſte Ausrufungszeichen, ihren dicken Arm in die Seite geſtemmt, ſagte ſie in grobem hoͤhniſchen Ton:„Ihr ſeid wol ein Prinz, Herr Land⸗ ſtreicher, und habt nur ſo das Befehlen? Das ſind mir ja ſchlaue Gewohnheiten— ein eignes Feuer im Gaſt⸗ zimmer und Thee oder Kaffee— und dann ſeid Ihr


