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den Burghof, wo er ſie in ein niedriges Gebaͤude ein⸗ fuhrte, welches ein Wirthſchaftshaus ſchien, und worin er ihnen ein Zimmer oͤffnete,— ein wuͤſter Raum mit Tiſchen und Baͤnken, der ein Gaſtzimmer des unterſten Ranges andeutete. Aber es war leer und dies machte es gegen das eben verlaſſene zur groͤßten Wohlthat. Als ſich Beide allein ſahen, zog Thyrnau die zitternde Magda in ſeine Arme— ſie war todtenkalt und der Froſt ſchut⸗ telte ſie— aber Keiner ſprach ein Wort.— Magda's Herz ſtockte vor Entſetzen— Thyrnau fuͤhlte ſich ſelbſt uͤberraſcht uͤber den rohen Empfang, und dachte mit einiger Unſicherheit an die Verhaͤltniſſe, die ihn erwar— ten konnten. Er bat Magda, ihn los zu laſſen, um fuͤr etwas Feuer ſorgen zu können, und obwol ſie ſchau⸗ derte, ſeinen ſchuͤtzenden Arm zu verlieren, blickte ſie doch mit einigem Verlangen nach dem kalten Heerde, auf dem kein Fuͤnkchen gluͤhte.— Thyrnau ging indeſ⸗ ſen uber einen kleinen Flur in ein gegenuber liegendes Gemach, welches ſo mit Gegenſtaͤnden uͤberfuͤllt war, daß er im erſten Augenblick die Bewohner nicht heraus⸗ finden konnte.
In der Mitte ſtanden zwei angezapfte Tonnen, mit zinnernen Kruͤgen und Weinglaͤſern umgeben. An den Waͤnden waren Faͤcher, welche alle Beſtandtheile einer Victualien⸗Handlung enthielten. Von der Decke herab


