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Schwachkopf, und ich werde Dich lehren, wie wir's mit Dir und ſolchen Dingern von Maͤdchen hier halten!“
„Genug!“ ſchrie Thyrnau hier mit einer ſolchen Donnerſtimme, daß Paſterau zuruͤck prallte und die Soldaten von ihrer Bank in die Hoͤhe fuhren, als haͤt⸗ ten ſie den Signalſchuß gehoͤrt—„Ihr Betragen uͤber⸗ ſchreitet vollig Sitte und Recht— und ich werde mich daruͤber beklagen, wenn Sie nicht augenblicklich uns vor den Gouverneur fuͤhren, der Ihrer Rohheit Einhalt thun wird.“
„Schmeißt ihn hinaus! ſchmeißt ihn in den Felſen⸗ keller!“ rief der Offizier wuͤthend, denn das erſte Fruͤh⸗ ſtuͤck hatte ſchon mit einer zu reichlichen Portion geleer⸗ ter Flaſchen ſeine Sinne umnebelt.— Thyrnau aber rief den Soldaten zu, ſich zu huͤten, indem er einen hoͤlzernen Schemel mit ſolcher Leichtigkeit in der Luft ſchwenkte, daß ein ſehr gegruͤndetes Bedenken bei der Mannſchaft eintrat, ihm zu nahen. Jetzt naͤherte ſich der bisherige Begleiter des Thomas Thyrnau und bat ihn, mit ſeiner Enkelin den Raum zu verlaſſen, er wolle dann den jungen Herrn wo moͤglich zur Ruhe ſprechen.
Thyrnau folgte um ſo lieber dieſem Rathe, da Magda ſehr zu leiden ſchien und der trunkene Zuſtand des jungen Herrn den Streit mit ihm ſo wenig ehren⸗ haft machte. Beide folgten daher ihrem Fuͤhrer uͤber
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