Teil eines Werkes 
3. Theil (1845)
Entstehung
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Mund gegen uns, die allvermoͤgenden Herren der koͤnig⸗ lichen Feſte Farlſtein, aufthun? der erſten im Lande des glorreichſten Dienſtes im Staate? Kannſt Du leſen, alter Burſche, ſo ſollſt Du die erlauchten Ge⸗ ſchlechter verzeichnet ſehn, die einſt hier den Dienſt der Wache mit einem Zeichen in ihrem Wappen verewig⸗ ten! Denkſt Du, die Gewohnheit ſei herunter ge⸗ kommen? Wiſſe, daß noch immer nur Maͤnner vom vollbluͤtigſten Adel hierher berufen werden, und erfahre zu Deiner tiefen Beſchamung, daß Du mit dem zweit⸗ geborenen Sohne des erlauchten graflichen Hauſes Ca⸗ ſtiglione Paſterau zu ſprechen die Ehre haſt! Thyrnau hatte Magda ruhig gegen den Kamin ge⸗ fuhrt und ſie auf einer Bank niederſitzen laſſen, da Furcht und Käͤlte ihren zarten Korper ſchuttelten und vor ihr ſtehend, ſo daß er ſie den unverſchaͤmten Blicken des Offiziers entzog, wandte er ſich jetzt zu ihm und ſagte ruhig:Deſto beſſer, mein Herr, wenn Sie ſich eines edlen Namens zu ruͤhmen haben, ſo werden Sie das Ungluck und die Unſchuld nicht ſchmaͤhen wollen. Ja, Ungluck! rief Paſteraualle Verbrecher ſind blos ungluͤcklich das iſt die alte Geſchichte! und ſolche Maͤdchen, die auf der Landſtraße nachziehen, und zur Beſatzung einer Feſtung gethan werden, deren Unſchuld ſollen wir anbeten? Du biſt ein alter