Teil eines Werkes 
3. Theil (1845)
Entstehung
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erlittenen Verwuͤſtungen wohnte ihm dennoch ein un⸗ zerſtoͤrbares Gepraͤge der Erhabenheit bei, und ſeine ho⸗ hen feſten Thuͤrme trugen einen ſtolzen Karakter, waͤh⸗ rend ihre verſchiedenen Geſtalten etwas Geheimnißvolles hatten, als waͤren ſie die Chiffern⸗Sprache einer wichti⸗ gen Erzaͤhlung, die nur der myſtiſche Geiſt ſeines gro⸗ ßen Erbauers verſtanden, und deren Bewahrung durch das Leben jedes Waͤchters verbuͤrgt ward. Der gewun⸗ dene Weg, der in den Felſen gehauen vor ihnen lag, war zugleich der einzige, der in das Innere fuͤhrte, und ſein Eingangsthor, uͤber dem ſich des erſten Waͤchters Behauſung erhob, war mit einem Fallgitter verſchloſ⸗ ſen. Schweigend blickten unſere Wanderer auf ihre zukunftige Wohnung und horten den Erklaͤrungen zu, die ihr Begleiter ihnen zu machen ſuchte. Die vier Hoͤhen, die das Schloß umgaben, waren befeſtigt und beherrſchten das ganze Berauner Thal auf den hoͤch⸗ ſten Punkten befanden ſich kleine Wachthaͤuschen, worin ſonſt Tag und Nacht die alle Stunden abgeloͤſten Wäch⸗ ter unverwandt in die Ferne blicken mußten, und bei Lebensſtrafe gehalten waren, keinen Fremden nahen zu laſſen. Bei jeder Abloͤſung toͤnte der ernſte Ruf in die Berge hinab:Fern ab von der Feſte! daß kein ungluͤck geſchehe! und die Nachbarn der heil⸗ gen Feſte kannten dieſen Todesruf, der, unbeachtet ge⸗