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ſticken krampfhaft und uͤber dieſen heftigen Sturm fuhr Thyrnau fort, ſanfte Worte zu ihr zu ſprechen, froh, daß der Schmerz ſich einen Ausbruch verſchafft hatte und hoffend, daß ſeine Staͤrke damit nachlaſſe.
Auch ſank ſie endlich faſt muͤde in ſich zuſammen, und Thyrnau breitete ſeinen Mantel unter ihr aus, und gegen den Baum gelehnt, von ihm geſtutzt, verſank ſie in einen kurzen Schlaf. Er dauerte nicht lange und hatte ſie doch erquickt— ſie ſtand auf und dankte dem Großvater und hing ſich wie ſonſt an ſeinen Arm und war beſorgt, daß der Wagen ſchon verſchwunden war. Auch war ihr berittener Begleiter umgekehrt, um den Grund ihrer Zoͤgerung zu erfahren, und ritt, als er ſie erblickte, langſam vor ihnen her bis zu dem hoͤchſten Punkt, wo er ſie erwartend ſtill hielt.
Schon ehe ſie den Standpunkt, wo er ſich befand, der uͤberdies mit hohen Kiefern bewachſen war, errei⸗ chen konnten, wies er mit der Hand in die Ferne, und als ſie ſich naͤherten, ſtiegen die Thurmzinnen des maͤch⸗ tigen Farlſteins vor ihnen auf, und jetzt, wo ſie neben ihrem Begleiter ſtanden, lag er auf der Platform des mittlern Felſens von den vier Bergen, welche umher lagen, wie von ſeinen Vaſallen umgeben, vor ihren Blicken da. Beide wurden lebhaft von ſeinem Anblick angeregt, denn trotz dem Verlauf der Zeit und manchen


