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wuͤrde ein Baͤchlein, das vor Deinen Fuͤßen weg⸗ floͤſſe.—“
Wie weh thaten ihm dieſe Worte— aber er laͤchelte und ſagte:„Was Du wol fuͤr huͤbſche Blumen an Deinem Rande bluͤhen ließeſt— ſieh nur, gewiß dieſe blauen mit dem lieben Namen die waͤren fuͤr mich, und den Crocus mit violetten und gelben Blumen, und die
rothen Rande—“
„Die Maaßliebchen!“ ſagte Magda und laͤchelte wie ein Kind, dem man von ſeinem Spielzeug erzaͤhlt „weißt Du wol,“ ſagte ſie noch laͤchelnd—„um den See in Tein?“
Doch kaum war der geliebte Name, der ihre heim⸗ liche Sehnſucht umſchloß, uber ihre Lippen, ſo ſtieß ſie einen Schrei aus, als zerriſſe ihr Herz und ſtuͤrzte ſich an Thyrnau's Bruſt, der ſie ſtumm mit ſeinem Armen umſchloß.
„Denke Deinen Schmerz nur recht aus, mein lie⸗ bes, liebes Maͤdchen,“ ſagte Thyrnau ſanft—„dann wird Dir beſſer werden und Du kommſt auf den Grund Deines Grams und dann ſteigſt Du wieder in die Hoͤhe und ſtehſt daruͤber.“
Magda aber weinte und ihre Bruſt bebte zum Er⸗
weiße Nymphea, die ließeſt Du tanzen auf Deinen Wellen— und die kleinen weißen Sterne mit dem


