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nach fluͤchtigem Umblicken zur Erde—„aber mir wird wohler ſein hinter Mauern.— So viel Schoͤnes kann recht aͤngſtigen, es will nichts umſonſt ſein, wir ſollen auch geben, eben Freude daran— es ſtraft uns, wenn wir nichts davon haben— glaub' mir, eben dieſe Schoͤn⸗ heit macht mir die Bruſt ſo weh und beklommen!“
„Vielleicht,“ ſagte Thyrnau milde—„wuͤrdeſt Du von der guͤtigen Natur anders denken, wenn Du ſie nicht fuͤrchteteſt. Du machſt aus ihr ein eitles ge⸗ fallſuchtiges Weſen, was ſtrafen will, wenn man ihr die Huldigung verſagt— und doch iſt ſie die ſanfte wohl⸗ thuende Mutter, die ihre weichen Arme grade ihren muͤ⸗ den kranken Kindern ausbreitet und ſie austraͤumen laͤßt an ihrem Buſen und ſie anſpruchlos von ihren Schaͤtzen naͤhrt, uneingedenk, ob ſie die Groͤße und Gute ihrer Gaben im vollen Maaße ſchaͤtzen und ihr danken werden.“
Unter Magda's Augenliedern perlten ein paar Thraͤ⸗ nen hervor. Sie ſtreckte die Hand nach ihm aus und ſagte:„Dann wird es wol anders ſein, vielleicht darf ich mich nicht erweichen— ich kann denken, gaͤbe ich der ſuͤßen, milden Natur nach, da braͤchen die letzten Stuͤtzen weg— ſo muͤſſen Baͤche entſtehn— die Sonne lockt die duͤnne Rinde weg, da ſtuͤrzt der Quell hervor — ach! Großvater, Deine Magda loſte ſich auf, ſie


