Teil eines Werkes 
3. Theil (1845)
Entstehung
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umſchloß ſie vielleicht ſchon die feſte Burg des alten Koͤnigſitzes, und es war ihm, als muͤſſe er das geliebte Kind noch feſt halten in der lieblichen Natur, ſie noch gegen die belebenden Strahlen der Sonne wenden, ihr noch Blumen pflucken, ſie auf Moos ruhen ſehen.

Da bemerkte er, wie ſie einem Baume zuſchritt und ſich dann erſchoͤpft gegen ſeinen Stamm lehnte. So unbedeutend konnte das ſcheinen und es zerſchnitt Thyr⸗ nau's Herz hatte ſie jemals Ermudung gekannt war ihr ein Weg je zu hoch, zu ſteil, zu lang erſchienen? und heute verließ ſie ſchon die Kraft, und ſo kurz zuvor erſt hatten ſie das Nachtlager verlaſſen, ſo viel kuͤrzere Zeit noch war ſie gegangen.

Biſt Du ermuͤdet, mein Kind! redete ſie Thyr⸗ nau anruhe hier auf meinem Mantel im Mooſe das iſt ſo weich!

Laß das, Großvater! ich denke, wir ſind bald dort, da kann ich lange ruhen ich weiß nicht, ob ich muͤde bin, der Athem nur hat keinen freien Zug ich wollte mich grade ruͤcken an dem Saun mein Fopf iſt ſo muͤde!

Schau umher, mein Midchen! ſagte in der Morgen iſt ſo ſchoͤn und der Weg hat ſ Reize!

Ich ſehe wol! ſagte Magda und ſchlug die Augen