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rer Entfernung zu beſtehen und ihm mit wenigen Wor⸗ ten ein Bild ihres ungewoͤhnlichen Karakters entworfen, ihn von der Gemeinſchaft unterrichtet, die Magda mit ihm und Lacy gehalten, und wie Beide den ernſten Sinn des jungen Maͤdchens uͤber Gebuͤhr genaͤhrt, um des Vergnuͤgens willen, die Anſichten zu belauſchen, die ſich in dieſem jungen unbeſtechlichen Geiſte bildeten. So geſtattete Kaunitz, der uͤberdies in beſonders hin⸗ gebender Stimmung dem Außergewöhnlichen empfaͤng⸗ licher als ſonſt war, nicht allein Magda's Gegenwart, ſondern er gefiel ſich zuletzt, in ihr ſchoͤnes Antlitz zu ſchauen, und ſah und hoͤrte mit Erſtaunen und ſteigen⸗ dem Intereſſe, wie ſie oft mit begeiſterten Blicken die Reden des alten Herrn begleitete und auch wieder mit einzelnen klaren Worten ihn unterbrach und zurecht wies, wenn ſich die kleinſte Abweichung oder unſichere Angabe bei den ihr wohlbekannten Umſtaͤnden zeigte. Um im Palaſt Morani von Allen Abſchied zu neh⸗ men, kehrte daher Magda nur auf einige Stunden dahin zuruͤck und erbat ſich hier Egon's und Hedwiga's Ge⸗ genwart. Sie hatte die Prinzeſſin Thereſe mitgebracht, denn dieſer Abſchiedsmorgen war derſelbe, an dem ſie die Kaiſerin geſehn, und Beide hatten ſich von Thomas Thyrnau nach dem Palaſt Morani begeben. Als ſie in den Saal traten, worin ſie von Allen er⸗
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