Teil eines Werkes 
2. Theil (1845)
Entstehung
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Er ſagt, Du wäreſt uͤberaus guͤtig gegen ihn ge⸗ weſen und hätteſt ganz ſo groß gehandelt, als er es Dir immer zugetraut haͤtte, erwiderte das Maͤdchen.

Nun, das freut mich, ſagte die Kaiſerinaber Du, mein Kind! findeſt Du mich auch ſo gätig?

Magda ſchuͤttelte unwillkuͤrlich den Kopf doch erroͤthete ſie und ſagte etwas leiſer:Ich glaube ihm nur!

So? fuhr die Kaiſerin fortDeine Ueber⸗ zeugung iſt das nicht! Was dachteſt Du denn, daß mir zuſtaͤnde zu thun?

Magda offnete zuerſt ihre großen Augen ganz, in⸗ dem ſie ſie auf die Kaiſerin heftete, dann ſagte ſie: Ich dachte, wenn Du ihn geſehn und gehoͤrt haͤtteſt, da muͤßteſt Du ihn fuͤr den Groͤßten und Beſten er⸗ kannt haben, und dann, dachte ich, Du wuͤrdeſt ihn nicht wieder von Dir laſſen, denn wo wilſſt Du einen Beſſern finden als ihn, wen haſt Du, der ſich mit ihm meſſen kannz er, dachte ich, muͤßte fuͤr Dich eine wahre Wohlthat ſein, weil Du ihn verſtehen kannſt und er Dich!

Die Prinzeſſin ſchlug die Häͤnde zuſammen die Kaiſerin winkte ihr zu ſchweigen.

und wenn Du darin Recht haͤtteſt, daß ich Dei⸗ nen Großvater wol zu ſchaͤtzen gewußt, haſt Du nie ge⸗