Teil eines Werkes 
2. Theil (1845)
Entstehung
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Worte murmelnd ſich dem Eingang naͤherte.Komm auch bald hernieder, mein Liebchen! fuhr Gundula fortſieh nur, wie ſchoͤn wir Dir's hier zurecht gemacht haben.

Denkſt Du, rief Magdaich guckte hier mit blinden Augen? Langſt ſah ich Dein Putzen und Trip⸗ peln und Ruͤcken und Streichen und doch haſt Du's Beſte vergeſſen Du alter Leichtſinn!

Hilf Himmel! was denn mein Puͤppchen? rief Gundula, die Augen forſchend uͤber den Tiſch ſendend. Doch im ſelben Augenblick flog ein ſolcher Regen von Blumen uͤber die Alte her, daß ihr das Sehen verging, und als ſie ſich abgeſtreift und abgeſchuttelt hatte, ſtand Magda ſchon vor ihr und hielt ein zierliches Gefaͤß von Silber in den Haͤnden, worin die ſchoͤnſten Blumen geordnet waren.

Siehſt Du, rief Magdawenn ich nicht an's Beſte daͤchte wo bliebe es dann? Die ſchoͤnſte Tafel, die Du da mit Deinen ſchwerfaͤlligen Geſchirren beladen haſt, iſt todtes Geruͤſte ohne dieſes hier⸗ Mit⸗ ten im Sommer eine Tafel ohne Blumen! Fort da mit dem alten Salzfaß dahin muͤſſen meine Blumen kommen! 2

Ach, Du Herzensſchaͤtzchen! Lief Gundula Das haſt Du ſchoͤn gemacht. Sieh! ſich! was das