ihm nicht auf, daß es da iſt— warum ſoll er es er⸗ waͤhnen?“
„Ja! ja!“ ſagte Veit—„es muß ſich immer Al⸗ les von ſelbſt bei ihm verſtehen, und Alles findet ſeinen Platz. Ißt er— denkt man, er thaͤte nie Anderes und Lieberes als Eſſen— ſchlaͤft er— o Himmel! ein alter Herr— und ich wollte meine lauteſte Jagdflinte an ſei⸗ nem Bette losknallen— er thaͤt wie nach einer Fliege ſchlagen und ſchlief weiter.“
„Dafuͤr iſt er auch maͤßiger als der juͤngſte Mann,“ erwiderte Frau Gundula—„und wie oft er auch mit dem Leben von Vorne hat anfangen muͤſſen, immer kommt er wieder oben auf.“
„Ja! er hat ſeine Kraͤfte alle Tage noͤthig gehabt! Er hat viel erlebt, Frau Gundula— und wir Beide mit ihm.“
Gundula ſeufzte.„Wenn ich die Tafel zwiſchen ſonſt und heute denke— wie viel Plaͤtze hier leer ſind — ach Veit! als wir nach der langen Trennung hier zu⸗ erſt wieder einzogen, da war's mir anfangs, als koͤnnte ich es bei meinem alten Herrn nicht aushalten. Fort wollte ich, weit von ihm fort, um hier dem Schmerz zu entlaufen, all' die leeren Stellen zu ſehn, wo meine En⸗ gel ſonſt lebten. Aber beſſrer Rath kam von Oben. Mußte er es doch tragen, der gute Herr— und trug
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