Teil eines Werkes 
2. Theil (1845)
Entstehung
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bloͤcken, und druͤber lagen die Waͤnde in Sandſtein ge⸗ ſchichtet, und Karnieſe und Rundboͤgen, die auf niedri⸗ gen halb hervortretenden Saͤulen ruhten, waren von Marmor, wiewol jetzt verwittert und vielleicht nie von ſorgfaͤltiger Arbeit und Politur. Dieſe Wand ſchien allerdings die Behauptung zu rechtfertigen, daß hier zuerſt ein Tempel beabſichtigt war, denn ſelbſt die Aus⸗ fuͤlungen zwiſchen den Saͤulen konnten ſpaͤteren Ur⸗ ſprungs ſein.

Jedenfalls gehoͤrten aber die vier runden Thuͤrme, die an den Ecken aufgefuͤhrt waren, einer neueren Zeit an, denn ſie waren von gebrannten Ziegeln in die Hoͤhe gefuhrt und hatten eine Mauerkrone, wie ſie zuerſt an roͤmiſchen Kaſtellen ſichtbar wurde. Dieſe Thuͤrme nun gaben die Veranlaſſung, daß der am laͤngſten gekannte Name des alten Hauſes, naͤmlich der der Teinburg, unterging, denn ſeit undenklichen Zeiten horſteten auf den beiden Thuͤrmen, die an der eben beſchriebenen Waldſeite lagen, zwei Dohlen-Familien, die durch die Länge der Zeit und durch den Umſtand, daß dies alte Haus nie regelmaͤßig beſucht und oft eine Reihe von Jahren ganz leer geſtanden, ein ſolches Uebergewicht erlangt hatten, daß man ihren Bau ſchon aus der Ferne ſehen konnte und ihr Geſchrei oft weithin vernahm. So war ihr Beſitzthum unter dem Namen des Dohlen⸗