Teil eines Werkes 
2. Theil (1845)
Entstehung
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eine Art Leben zeigte, da der Ort ſelbſt in Folge man⸗ cher Verguͤnſtigung ſeiner Herren ſich gehoben hatte. Durch einige Handeltreibende und mehrere Werkſtellen von Handwerkern zeigte ſich hier eine groͤßere Thaͤtig⸗ keit, und die Nachbardoͤrfer, die keine Aufmunterung zu ſolchen Unternehmungen erhielten, traten in einen lebhaften Verkehr mit den Bewohnern von Tein, welche ihnen manches Beduͤrfniß zu liefern vermochten, was ſie ſonſt aus der entfernteren Stadt bezogen hatten. Nach dieſer Dorfſtraße nun lag die vordere Seite des Hauſes; die hintere Seite lag dagegen ganz in den uralten Ulmenbaͤumen, die es hier wie ein Guͤrtel um⸗ ſchloſſen. Die Ausſicht aus den wenigen Fenſtern reichte hier nur bis in ihre dicht verwachſenen Blaͤtter⸗

kronen, oder auf die ſchonend gehauenen Wildwege,

oder ließ die einzelnen Weideplaͤtze mit ihrem ſchimmern⸗ den, helleren Gruͤn durch die dunklen Staͤmme der alten Rieſenbaͤume hindurch leuchten. Auch trug das Haus hier einen noch viel aͤlteren Karakter. Es waren nur wenige Fenſter zu ſehen, und dieſe nicht an der Hauptfront, ſondern in den Thuͤrmen, die das Haus an allen vier Ecken zeigte. Die Hauptwand aber war von großen Steinmaſſen an einander gefuͤgt und zwar im wunderlichſten Gemiſch, denn der Unterbau, ſchwer und breit austragend, war von ſorgfaͤltig behauenen Granit⸗