Teil eines Werkes 
2. Theil (1845)
Entstehung
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neſtes in der ganzen Gegend bekannt geworden, und als endlich wieder namhafte Beſitzer einzogen, hatte die Gewohnheit bereits den fruͤheren Namen ſo verdraͤngt, daß es nun dabei verblieb, und ſo ſagte Jeder: Herr Thomas Thyrnau ſei in's Dohlenneſt gezogen, als die⸗ ſer treue Freund des Grafen von Lacy das alte feſte Haus fuͤr ſich und ſeine Familie zu einem Sommer⸗ Aufenthalt einzurichten verſuchte.

Dieſe, durch ihn bewirkte, allerſpaͤteſte Ausſtattung, die noch jetzt vollſtaͤndig erhalten war, hatte freilich am meiſten die Spuren verloͤſcht, welche fruͤher Neugierde und Forſchung anregten. Deſſenungeachtet behielt das Ganze auch von Innen ſtets ein merkwuͤrdiges und ab⸗ weichendes Anſehn. Das ganze Haus bildete nämlich einen einzigen viereckigen Raum ohne Zwiſchenwaͤnde, und als Stuͤtzpunkt ſeiner daruͤber ruhenden runden Gewoͤlbe diente ein koloſſaler Pfeiler, der, in der Mitte des Vierecks ſtehend, der Traͤger dieſes ſchweren Dek⸗ kengewoͤlbes war. Von ihm, wie von einem Palm⸗

baume, ſtiegen die Zweige des Gewoͤlbes in die Hoͤhe

und ließen ſich dann an den vier Waͤnden auf regel⸗ maͤßig vertheilte, halb eingemauerte Saͤulen nieder. Die Hoͤhe des Raumes war bedeutend, und dachte man ſich die Gewoͤlbe ohne die Zugaben, die jetzt die Form verwirrten, konnte man kaum anders glauben, als daß