Teil eines Werkes 
1. Theil (1845)
Entstehung
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Bruſt, daruͤber die geſchloſſenen Hände. Die grade feſte Stellung, das lange weiße Nachtkleid, das ſchoͤne ernſte Geſicht des Knaben machte auf Alle einen lebhaften Eindruck.Er ſieht wie der Denkſtein auf dem Grabe eines jungen Ritters aus! ſagte Georg Prey.

O nein! entgegnete die Fuͤrſtinund doch fuhle ich mich auch an ein ſchoͤnes Denkmal erinnert.

Wie ein junger Ritter, der ſeine erſte Waffen⸗ wache haͤlt, ſieht er aus! fugte Lacy hinzu.Ich wollte nicht rathen, ihm das Degenkreuz zu entwinden!

Ach nein, hob Gertraud ſchuͤchtern anich gab nur nach, daß er es mit zu Bette nahm, weil mir Bernhard ſagte, wir koͤnnten es ihm leicht nehmen, wenn er ſchliefe. Aber als wir es jetzt verſuchten, da

hat er es noch viel feſter gepackt und er hat noch die

Falten auf der Stirn ſo zornig zog ſich das feſt ſchlafende Geſicht. A

Claudia, ſagte der Graf, als er ſie zuruͤck fuͤhrtelaſſen Sie morgen Frau Mora rufen und ſuchen Sie das Geheimniß zu enthuͤllen, das uͤber die⸗ ſen Kindern ſchwebt. Meine Ahnung tauſcht mich ſicher nicht. Wir werden etwas Anderes erfahren, als bis jetzt vorgegeben ward.

Zehen beider Fuͤße, das Kreuz des Griffes auf der