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er ſie verlaſſen, oder Hinderniſſe erregt, als ſie von ſei⸗ ner muthigen Huͤlfe die Mitwirkung begehrte?“
„Erſtlich,“ fuhr die unerbittliche Prinzeſſin fort— „war das eine Lebensfrage fuͤr Alles, was öſtreichiſch hieß— zweitens wird es einem deutſchen Edelmanne nie an Muth fehlen— drittens war eine ſolche Epoche recht eigentlich Ihr Element! Denn dieſe materielle Treue gegen ihren Herrſcher, das iſt das, womit ſie zu⸗ gleich ihre alten Vorrechte vertheidigen, und von ſolcher Zeit erwarten ſie gerade hinterher ein neues Anrecht, oder vollkommene Beſtätigung des Alten.“
Sie hatte ſich bei dieſem letzten Satze dem alten Herrn ſo vor die Augen geſetzt, daß dieſer, von ihrer Schoͤnheit verlegen gemacht, zur Seite blickte und eini⸗ ges entgegen murmelte, was ſchwer zu verſtehen war.
„Was murmelt Ihr da?“ rief ſie, ihn weiter qua⸗ lend.„Nun Euch die Gruͤnde ausgehn, wollt Ihr heim⸗ lich Recht haben!“
„Nur das Eine bemerke ich,“ rief Lach—„warum ich denn ſo eben Ketzer genannt ward, der ſeine Ge⸗ noſſen mit ſauren Aepfeln ſtopfen will, da meine holde Gegnerin, wie mir ſcheint, mit mir voͤllig einet Mei⸗ nung iſt, und noch Einiges hinzufuͤgt, wozu mir nicht Zeit blieb!“ „Ach,“ ſagte die Prinzeſſin—„mir iſt nur mei⸗


