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Schaafspelz ſeht blos ſo lammsmuͤthig zu, weil Ihr wol wißt, keinen beſſern Schutz giebts fuͤr Mitra und Kapuze, als das abſolutiſtiſche Streben Eurer adlichen Confratres. Ihr wollt daſſelbe: Das Volk am Gaͤn⸗ gelbaͤnde leiten, den Geiſt beſchneiden, daß er zu Euren Vorrechten demuͤthig verſtummt. Beide habt Ihr alten verjaͤhrten Moder zu beſchuͤtzen! Da findet Ihr Euch uͤberall auf Euren Wegen und das Wort, was das Eine ſchuͤtzt, hilft das Andere erhalteg. Ihr ſeid ſchlau, Ihr ſeid es Euch bewußt, daß es ſo iſt, wenn man Jene oft zum Lachen geräuſcht ſieht, indem ſie Euch nichts nachzugeben hoffen und doch daſſelbe Prinzip vertheidi⸗ gen, unter dem Ihr gedeiht. Ihr ſeid eben ſo ſchlechte Unterthanen, als die Ariſtokraten. Euer Landesherr ſitzt nicht hier— er droht Euch jenſeit der Berge mit dem Krummſtabe und Jene bezweifeln das reine Blut ihres Landesherrn, wenn er es wagt, gegen ihre alten Vorrechte zu verſtoßen, ja! Widerſpruch und Hinderniſſe aller Art wird er finden, wenn er es unternimmt, Reformen zu be⸗ ſchließen, die eine allgemeine Beguͤnſtigung beabſichtigen.“
„Wem macht die liebe Prinzeſſin dieſe Vorwuͤrfe— und nach welcher eben erlebten Epoche?“ ſagte Georg Prey, dem ſie ihre Worte zuwandte.„Stand nicht der ganze Adel in Waffen und brachte Gut und Blut ſeiner Kaiſerin dar, als ihre Rechte angegriffen wurden? Hat
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