Teil eines Werkes 
1. Theil (1845)
Entstehung
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Eil ei! ſagte Georg Preywo habt Ihr die Erfahrung des Greiſes hergenommen? Das ſind ſchwere hochwichtige Betrachtungen, von denen es ſich fragt, ob es gut iſt, ſie ſo ſcharf zu beleuchten und den daraus gefolgerten Schluͤſſen eine Anwendung zu geben, die vielleicht dem hoͤchſten Willen entgegen iſt.

Was uns der Wahrheit nahe bringt, entgegnete Lacyh,was zur Erkenntniß unſerer gebrechlichen menſchlichen Natur fuͤhrt, kann nie mit dem hoͤchſten Willen in Widerſpruch ſtehn, denn alle Vorſchriften fuͤr unſer Heil laufen in der großen Ermahnung aus: Er⸗ kenne Dich ſelbſt! So lange wir uns ſcheuen werden, den Uebeln bis an ihre Wurzel nachzuſpuͤren, ſo lange unſer hochmuͤthiger Korporationsgeiſt nur dahin wir⸗ ken wird, die Rohheiten unſeres Gleichen zu bemaͤn⸗ teln, ſie zu laͤugnen, ſie anderer Natur finden zu wollen, ſie eher zu dem geziemenden heitern Uebermuth zu zaͤhlen, den wir uns gern zugeſtehn, als ſie zu den Gemeinheiten zu rechnen, die wir nur fuͤr eine andere Klaſſe der Geſellſchaft moͤglich halten wollen ſo lange wird das Gift, an dem die hoͤheren Lebensrichtungen erſterben, nicht in den erſten Erſcheinungen erſtickt wer⸗ den! Es wird ſich allmaͤlig Denen leiſe mittheilen, die zuerſt nichts wollen, als den Stand gegen eine ent⸗ ehrende Beſchuldigung ſchuͤtzen, indem ſie aber das ent⸗