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Schon durfte ſie bei den reichen Naturkraͤften des Landes in den fuͤnf Jahren des Friedens ſich der Symp⸗ tome wiederkehrenden Wohlſtandes freuen, und mit muͤt⸗ terlichem Eifer jede Beſtrebung unterſtutzend, die irgend bleibend ſich fuͤr das Wohl des Landes erweiſen konnte, in welcher Richtung und Weiſe ſie auch ſein mochte, griff ſie mit ſcharfſinnigem Geiſte die Uebel an, gegen welche das Volk der Abhuͤlfe von Oben harren mußte. Dieſe waren vorzuͤglich eine unvollkommene Verwal⸗ tung, die bei dem Mangel an einer geordneten Juſtiz⸗ pflege und klaren Geſetzgebung tauſend Leiden und Stoͤrungen verbreiteten, welche das Wohlſein des Lan⸗ des aufhielten und der Rohheit und Willkur ein noch unverwehrtes Feld zum Spielraum ließen. Die verſchiedenen Elemente, aus denen ihr Reich zuſammengeſetzt war, vergroͤßerten die Muͤhſeligkeit die⸗ ſer Abhuͤlfe. Die Provinzen d s Kaiſerreichs waren faſt ſelbſtſtändige Laͤnder zu nan Jede hatte ihre alten Gerechtſame, die haͤufig auf Naturbeduͤrfniſſe geſtutzt, mit Schonung beleuchtet werden mußten. Die Bethei⸗ ligten fuͤhlten wol hin und wieder Bedruͤckungen; aber die Bildung fehlte, um die Urſache zu erkennen; am wenigſten wollte man ſie alten, bequem gewordenen Ge⸗ braͤuchen zuſchreiben, und war geneigt, dieſe zu ſchutzen und eine Erleichterung zu bezweifeln, die zu Anfang


