Teil eines Werkes 
3. Theil (1843)
Entstehung
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aufhielt, ſonſt waͤre er augenblicklich ihr zu Fuͤßen geſunken; aber er ſah ſie an mit einem Ausdrucke des Entzuͤckens, von dem ſie ihre bewegten Augen abwendete.

Sie ſollen mich zu Tiſche fuͤhren, mein theurer Lord, ſägte ſie mit einem bebenden und doch klaren Tone der Stimmeund da man mir das Vor⸗ recht der Hausfrau damit zugeſteht, muͤſſen Sie ſich mit mir aufſtellen, bis unſere Gaͤſte voruͤber gezogen ſind.

Wie ſchoͤn ſah ſie aus! Ihre Blaͤſſe war ver⸗ ſchwunden; ſeit Margot ſie bei der Gratulation ſo lange gekuͤßt, daß es wie Geſchwätz erſcheinen konnte, hatte ſich die feinſte Roͤthe auf ihre Wangen gelagert, und die braunen Locken, die an den Schlaͤfen mit Agraffen von Perlen aufgenommen waren, zeigten den vollen Ausdruck ihrer himmliſchen Augen, in denen ein Schein leuchtete, der wie inneres Gluͤck ausſah.

Lucile's ſcharfer Blick merkte Alles, und als ſie an Leonce's Arm voruͤberging, ſagte ſie zu ihm:Nun, meine Hoffnung, Ihre langweilige Natur durch einen frohlichen Hausſtand mit Margot umzuſchaffen, wird, denke ich, in anderer Weiſe bald ſeine Erledigung finden!

Ste Roche M 29