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nährt.“ Bei dieſen Worten ſtreckte ſie liebevoll ihre Hand nach Leonce aus, der dicht neben dem alten Grafen ſtand;— doch dieſer trat ſchnell zuruͤck und fuhrte den ſchoͤnen Grafen Guiche vor, der knieend die Hand der Graͤfin zu erbitten ſchien.
„Wie?“ rief Franziska erſtaunt—„Graf Guiche?“—„Graf Guiche?“ riefen Mehrere laut, und manches Herz im Stillen!
„Bin ich Ihnen denn ſo ganz unwillkom⸗ men? Goͤnnen Sie mir dies ſchöne Gluͤck nicht?“ ſagte der junge Mann, demuͤthig zur Gräfin auf⸗ blickend.
„O nicht doch, nicht doch!“ ſagte die Gräfin Franziska guͤtig und doch verlegen—„ich verſtehe es nur nicht!“
„Aber,“ ſagte der Graf d'Aubaine lächelnd— „wer ſollte denn der Braͤutigam ſein?“
„Vielleicht ich, mein theurer Graf!“ rief Leonce; —„denn ſo lange meine kleine Muhme gegen ihren Bräutigam ſtolz that, war der arme Vetter ihre beſte Zuflucht!“ Der Graf d'Aubaine lachte, und wie man ſah, war er gluͤcklich und heiter. Jetzt hatte ſich auch Graͤfin Franziska geſammelt; und da auf dem Antlitz ihres lieben Leonce keine getauſchte Hoffnung zu leſen war, begruͤßte ſie den jungen Guiche mit der gewin⸗


