Teil eines Werkes 
3. Theil (1843)
Entstehung
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Vielleicht lerne ich unter ſeiner Anweiſung, wie man die Ehre verdient, ſolche Gäſte beſitzen zu duͤrfen.

Man war mit ihrer Antwort zufrieden. Alle begluckwunſchten nun das ſchoͤne Maͤdchen, deren un⸗ gewöhnliches Schickſal die allgemeinſte Theilnahme er⸗ regte; und in kleine Partien getheilt, wurde der Reſt des Morgens mit Fragen, Antworten und Erzählungen hingebracht, die endlich die wichtige Sache fuͤr Alle vollſtändig erklaͤrten, bis man ſich zum Umkleiden zu⸗ ruͤckzog, welches die Damen im Koſtuͤme der Schloß⸗ herrin zu beſorgen verſprachen.

Als ein Theil der Geſellſchaft ſich zur Tafel um die zuerſt erſchienene, junge Wirthin verſammelt hatte, fiel Allen die feierliche Art auf, mit der jetzt der Graf d'Aubaine eintrat, an ſeiner Hand die hochrothe Margot, deren Augen noch von Thränen glanzten. Er fuͤhrte ſie zur Gräfin Franziska, und als ſich Margot ihrer Tante in die Arme warf, rief er:Sie, liebe Schweſter, werden durch das Geſtaͤndniß der eleinen Schelmin dort uͤberraſcht ſein. Das Kind will heirathen! und ich habe nach alter, ſchwacher Väter Weiſe, Ja dazu geſagt.

Nun, ſagte die Gräfin Franziska lächelnd wir ſind Ihnen, lieber Bruder, deshalb nicht abge⸗ neigt und haben ſelbſt heimliche Wuͤnſche dafuͤr ge⸗