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d'Anville, hatte glucklicher wie Louiſe, welche mehrere Kinder verloren und erſt jetzt zwei kleine Knaben her⸗ aufzog, drei bluͤhende Kinder, einen Sohn, den Aelte⸗ ſten der Familie, und zwei hold heranbluͤhende Tochter, von denen die älteſte, Franziska, diejenige war, welche die Marſchallin ihrem Enkel beſtimmte. Dieſer Plan fand bei den Eltern des jungen Ludwigs keinen Widerſpruch; doch verlangte die Graͤfin Crech, daß keine Vorherbeſtimmungen ſtatt finden ſollten, den jungen Leuten freie Wahl bleiben muͤſſe, und keine Kenntniß dieſer elterlichen Wuͤnſche ihnen die nöthige Unbefangenheit rauben ſolle. Dieſen Bedingungen gab die Marſchallin mit ſtolzer Geringſchätzung nach und verfuͤgte, daß die Reiſe, die nunmehr feſtgeſetzt ward, mit einem Beſuche bei Louiſe auf dem Schloſſe Arcon⸗ ville, und mit deren Familie vereinigt, alsdann bei dem Grafen d'Aubaine in Ardoiſe, anfangen ſolle. Bis dorthin ſollte der Marquis de Souvré die jungen Leute begleiten; dann ſollten ſie ſich zuerſt nach England und Schottland begeben, und zwar in Geſellſchaft eines Freundes aus dem Collge von St. Sulpice, der, obwohl bedeutend älter, als beide Juͤnglinge, doch mit dieſer Reiſe eine Zugabe ſeiner fuͤr vollendet erklärten Erziehung zu machen wuͤnſchte und in dieſer Zeit der zaͤrtlichſte Freund Reginald's ward.— 2*


