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Der Tod ſeines Vaters, der ihn zum Lord Duncan⸗ Leithmorin gemacht, forderte ſeine Ruͤckkehr nach England, wohin ihn die Freunde, mit Einwilligung des Grafen und der Eräfin Crecy, zu begleiten ver⸗ ſprochen hatten.
Mit muſterhafter Standhaftigkeit ertrug die Grä⸗ fin Crecy den Abſchied von ihren beiden Lieblingen; denn ihre ſchnell herabgekommene Geſundheit gab ihr eine ſchmerzliche Ahnung, daß dieſe Trennung fuͤr immer ſein wuͤrde. Aber wie ſie ihren Sohn aus ihren Armen ließ, legte ſie Reginald's Hand in die ſeinige, und indem ſie Beide ſegnete, ſagte ſie:„Reginald, Sie werden
meinem Sohne ein treuer, liebevoller Freund ſein— ich vertraue Ihnen mit vollſter Zuverſicht die zartere Natur meines theuern Sohnes.“ 1
Mit welchen Gefuͤhlen kniete Reginald da vor der Frau nieder, die er am meiſten liebte, und ſah ſie mit gluͤhendem Antlitze an— wollte ihr antworten— und hatte Nichts, als feurige Thränen, die er ihr nicht ver⸗ barg! Sie verſtand ihn, bog ſich nieder und kuͤßte
muͤtterlich ſeine Stirn.
Beide traten ihre verhängnißvolle Reiſe an. Wir
finden die jungen Lente erſt in Ardoiſe wieder, wo ſie in dem Kreiſe junger liebenswuͤrdiger Gefährten den vollen Reiz der Jugend kennen lernten.
Diz


