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Sulpice anvertrauen zu duͤrfen, fanden alle in dem jungen Chevalier de Ste. Roche ein Vorbild, dem ſie ſich anſchloſſen. Seine Ueberlegenheit ſtuͤtzte ſie Alle, und ihr ganzes Leben unter ſeiner heitern und doch ſo edeln und ſittlich feſten Leitung fand Genuß, ohne Tadel zu erwecken.
Als die Marſchallin von Crecy die Abſicht erfuhr, beide junge Leute auf Reiſen zu ſchicken, that ſie noch ein Mal Alles, was ihr an Macht im Hauſe ihres Sohnes zuſtand, um dieſe unbegreifliche Unſchicklichkeit
zu hindern. Aber ſie drang auch dies Mal nicht durch
und entſchloß ſich endlich, dieſen Gegenſtand fallen zu laſſen, um einen anderen, ihr wichtigeren verfolgen zu konnen.
Sie fand naͤmlich bei der ſorgloſen und unwuͤr⸗ digen Art, wie beide Eltern die hoͤchſt wichtigen Ver⸗ haͤltniſſe ihrer Familie vertraten, daß ſie in ihrem Enkel, ſo viel es noch die ihr zugetheilten Lebensjahre zuließen, retten und ſchuͤtzen muͤſſe, was ihm dereinſt zur vollen Aufrichtung des alten Glanzes dieſes Hauſes
behilflich werden könne; und dazu hielt ſie eine Ver⸗ maͤhlung fuͤr das geeignetſte Mittel. Die Graͤfin La Fajette half aus eignem Familienſtolze dieſe Wuͤnſche unterſtutzen. Ihre Tochter, die Graͤfin d'Aubaine, die Freundin Louiſe de Crecy's, der jetzigen Marquiſe


