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Befriedigung ſchwellend, ihr faſt die Bruſt beklemmt habez und wenige Stunden nachher war Alles in einem Grade veraͤndert, den ſie in ihren Verhaͤltniſſen fuͤr unmoöͤglich gehalten hatte.
Wir haben hier noch einmal die Veranlaſſun⸗ gen zu ihrem Gemuͤthszuſtande beruͤhrt, um uns dann um ſo deutlicher denken zu koͤnnen, mit welchen Em⸗ pfindungen ſie Reginald, mit dem beleidigenden Zuna⸗ men Ste. Roche, anſehen mußte, der, wenn ihm auch ſein wahrer Name damit geraubt war, dennoch eine Beguͤnſtigung ſchien, gegen die ſie noch immer Vertil⸗ gungsmittel in ihrem Geiſte aufſuchte, nie die Hoff⸗ nung aufgebend, ihn aus Berechtigungen zu verdrän⸗ gen, durch welche ſie ihr Haus fuͤr beſchimpft hielt.
So viel als moͤglich, leugnete ſie ſeine Gegenwart ganz. Sie hatte eine Weiſe, uͤber ihn wegzublicken, ihn nie zu hoͤren, jede Anregung Anderer hinzunehmen, als ſei ſie auf dieſem Punkte taub und blind, daß es bis jetzt unmoͤglich geblieben war, den jungen Mann ihr vorzuſtellen, wodurch ſie jede Ermuthigung verhin⸗ derte, und ihr die Freiheit geſichert ſchien, ein nie aner⸗ kanntes Verhaͤltniß zur gelegenen Stunde mit unverge⸗ bener Staͤrke angreifen zu koͤnnen.
Deſſen ungeachtet ward es ihr nicht erſpart, den Juͤngling ſo oft, als ihren angebeteten Enkel ſehen zu


