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ihn haſſend und zuͤrnend doch ſelbſt zu locken ſchien, als ob der Dämon in ihm unter den Augen dieſes Juͤnglings in Zuckungen verfiele, ſo gelobte er ſich eben ſo oft, dieſe einzige Gewalt ſeines Lebens, die ihm ungebeugt gegenuͤber geſtanden, ſollte dennoch von ihm gebrochen werden.
Dies blieb auch das wohlbefeſtigte Band zwi⸗ ſchen ihm und der Marſchallin von Crecy. Beide waren auf der Geiſtesbahn, die ſie erwaͤhlt, nicht ſtehen geblieben. Bitter grollend ſtand die Marſchallin, eben wie Souvrés, der Welt gegenuͤber, die es gewagt, ſtatt ſiegreichen Gelingens, ihr ſo viel geſcheiterte Plaͤne und Wuͤnſche zu geben.— Obwohl jetzt in hohem Alter, hatte ſie noch keine Schwächen deſſelben zu erleiden; und verknöchert in den Formen ihres Hofdienſtes, ſchien ſie faſt dieſelbe zu bleiben. Aber wo war der Glanz ihres Hauſes, den ihr Sohn um jeden Preis aufrecht erhalten ſollte? Niemals hatte derſelbe ſeinen Hofplatz wieder eingenommen, alſo auch ſein Anſehen in den Zirkeln, die ſie einſt beherrſchte, nie wieder erlangt. Seit dem Tode der Koͤnigin lebte ihre Schwieger⸗ tochter ebenfalls ganz vom Hofe entfernt; und da Leo⸗ nin dem Marſchalle von Louxembourg nicht wieder in den Krieg gefolgt war, ſetzten Beide ein, wie es der Marſchallin ſchien, hoͤchſt unwuͤrdiges Privatleben


