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ſtille ſtehen; er hoͤrte den Ton ihrer Stimme, er mußte ſie begleiten, bis ſie vor ſeinen Augen, wie er damals glaubte, ſtarb. Er hatte nie Aehnliches erlebt— dieſer Tod hatte ihnt nich befriedigt, nicht an ihr geraͤcht; es ſchien umgekehrt— er lag wie eine Rache, die er erlitten, in ſeiner Seele.— Er ſelbſt war von dieſem Platze entflohen, von einer Macht in die Flucht ge⸗ ſchlagen, die ſtaͤrker war, als er; er nahm die ganze Laſt einer Verwerfung und Herabwuͤrdigung mit ſich, die er nie zu erleiden gedacht, und er nahm ſie mit, ohne ſich ſeiner Empfindung nach geraͤcht zu haben. Kam Souvré Jahrelang nachher an dieſen Punkt ſeiner Erinnerung, fuhr er in die Luft, wie von dem giftigen Biſſe eines Skorpions verletzt. Er konnte es kaum faſſen! Da es aber daſſelbe blieb in ſeiner Ue⸗ berzeugung, warf er pruͤfend den Blick umher und ſuchte den Gegner zu entdecken, der mit dieſem unver⸗ ſcheuchbaren Eindrucke ſeiner Seele zuſammenhing. Er fand ihn nur zu bald in dem Hoheit blickenden Juͤng⸗ ling mit den tief blauen Augen und dem braunen, goldbeſaͤumten Heiligenſcheine ſeines Lockenhaares. Wenn dieſer Jungling, der ihn beſtaͤndig reizte, alle Daͤmo⸗ nen ſeines frivolen Geiſtes ſpielen zu laſſen, ihn dann plötzlich ernſt und ruhig anblickte, fuͤhlte er den Blitz, den Fennimor einſt uͤber ihn entzundete; und wenn er


