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die Luft ſprengen zu töunen. Er war, wie zu erwar⸗ ten ſtand, durch zunehmende Jahre nur verhärteter und boͤswilliger geworden; von tauſend ehrgeizigen Plä⸗ nen verſcheucht, verachtete er Alles, was er erreicht, um ſeine vollſtaͤndige Bitterkeit gegen die Welt fort⸗ ſetzen zu koͤnnen. Er rächte ſich fuͤr jede ihm fehlge⸗ ſchlagene Abſicht an der ganzen Summe der menſch⸗ lichen Geſellſchaft; das Individuum galt ihm faſt gleich; denn jedes Gelingen beleidigte ihn, und er trat dem⸗ ſelben entgegen, ſo viel es moͤglich zu machen war. Ja, dies ward nach und nach eine groͤßere Beſchaͤfti⸗ gung fur ihn, als ſeine eignen Angelegenheiten, da er, ohne es ſich einzugeſtehen, den Fluch der Suͤnde er⸗ fuhr, gegen alle erſtrebten Vortheile mit Gleichgül⸗ tigkeit und Ekel erfuͤllt zu ſein.
Seit dem Tode der Koͤnigin machte er Madame de Maintenon den Hof und gehoͤrte zu ihrem kleinen Zirkel, hier eben ſo, wie fruͤher bei Madame Henriette und der Koͤnigin, gefuͤrchtet und geſchont. Er hatte. den heiligen Geiſtorden und den Kammerherrn⸗Schluͤſ⸗ ſel, und Ludwig der Vierzehnte verfehlte niemals, wenn er ihn ſah, zu ſagen:„Was hat uns unſer geiſtreicher Herr Marquis mitzutheilen?“ Er mußte ſich ſelbſt ein⸗ geſtehen, er werde es ſchwerlich hoͤher treiben, und des⸗ halb gewann ſein Charakter in der angedeuteten Rich⸗


