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mundes paßte viel weniger zu ſeinem raſchen, gluͤhen⸗ den Feuergeiſte, als der lebhafte Geiſt der Graͤfin. Auch liebte die Grafin ihn wirklich; ſie liebte ihn mit der ſchönen Unparteilichkeit, die ſie ſeine ſeltenen Fähigkei⸗ ten erkennen ließ; ſie liebte ihn zugleich als den Freund, als den Beſchuͤtzer ihres eigenen Sohnes, der mit einer zarteren phyſiſchen Bildung, auch geringere gei⸗ ſtige Gaben beſaß.
Dieſer Juͤngling lebte nur von der befruchtenden Glut ſeines geliebten Reginald; er ward ergänzt, ge⸗ tragen, belebt durch ihn, und ſeine ſcharfblickende Mut⸗ ter fah bald den ganzen Vortheil dieſer innigen Ver⸗ bindung, und war Reginald in der Stille dankbar fuͤr einen Dienſt, den jener nicht„und den beide Juͤnglinge durch ihre innige Zuneigung fuͤr einander
ſich bezahlten. 63„
Nur ein Weſen gab es in dieſer friedlichen Aus⸗ gleichung, welches, jedem friedlichen Zuſtande zur⸗ nend, am wenigſten ihn einem Hauſe gonnte, dem es grollend gegenuͤber blieb— es war der Marquis de Souvré, welcher trotz Alles, was er erreicht, ſich doch noch nicht genug gethan hatte und nie das Auge von der Poffnung abwendete, mit einem plötzlichen Schlage die Mine, die, von Allen ſo ſorgfaͤltig ver⸗ deckt, dennoch unter ihren Fuͤßen weglief, dereinſt in
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